Mittwoch, 31. Dezember 2008
Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Natürlich hoffen wir von der JU, dass 2009 auch ein erfolgreiches Wahljahr für die Union seien wird.
Von daher: Geht am 18. Januar bitte CDU wählen. Es geht um die Zukunft Hessens!!!
Wirklich wieder Koch? JA!
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Montag, 22. Dezember 2008
CDU startet mit Unterstützung der JU ihren eigenen Wahlkampfblog
Der Wahlkampf ist eröffnet - zumindest im Internet. Die CDU startete vor kurzem Ihren Wahlkampfblog. Unter www.webcamp09.de bloggt sich ein Team, dem auch viele JU'ler angehören, quer durch Hessen.
Eine kurze Vorstellung des webcamp09 könnt Ihr hier ansehen:
http://www.webcamp09.de/2008/12/20/volldampf/
Der Wahlkampf beginnt!
Dieses Wochenende hat der Wahlkampf für die Junge Union Bad Vilbel richtig begonnen. Gleich fünf engagierte JU'ler fanden sich bei niedrigen Temperaturen und Nieselregen im Klebelokal ein. Zusammen mit Vertretern der CDU haben wir ca. 250 Plakate geklebt, Hunderte von Hohlkammerplakaten präpariert und dabei mehrere Eimer Kleister bzw. über 400 Kabelbinder verwendet. Nach ca. drei Stunden war die gesamte Arbeit erledigt- "So schnell ging das noch nie", bekundete der Wahlkampfbeauftragte der CDU Andreas Martini.
Infostände
Am 18. Januar findet wie ihr sicher alle wisst die Landtagswahl in Hessen statt. Die CDU-Bad Vilbel betreibt aus diesem Grund Infostände am Zentralparkplatz und die JU ist mit von der Partie. Ihr könnt grundsätzlich an den Infoständen auch Themen ansprechen, die nichts mit der Landtagswahl zu tun haben. Wir stehen euch Rede und Antwort soweit dies uns möglich ist.
Die folgenden JU'ler könnt ihr dort antreffen:
Samstag 10.01.09 - ab 08:30 Uhr
- Florian Barth
Samstag 17.01.09 – ab 08:30 Uhr
- Jasmin Hermann
- Sebastian Wysocki
- Dominik Schäfer
Montag, 15. Dezember 2008
Das wahre Gesicht der Linken!
So titelte die Frankfurter Neue Presse in ihrer heutigen Ausgabe mit Berufung auf Spiegel-Informationen". Mehrere Dutzend Mitglieder der hessischen Linken drohen nach einem Bericht des "Spiegel" (Link) wegen "Stasimachenschaften" in der Partei mit ihrem Austritt. Damit entblößen die hessischen Linken wiedereinmal ihr wahres Gesicht. Die Behauptungen, in der Partei hätten unverbesserliche Altkommunisten das Sagen, wird durch die jüngsten Informationen weiter belegt. Zudem beklagt eine Reihe von Mitgliedern, dass bei den hessischen Linken Versammlungen beeinflusst oder manipuliert, Mitgliederlisten geheim gehalten und Genossen bespitzelt würden. Zu den Kritikern gehört das Landesvorstandsmitglied Martina Walter und zahlreiche Kommunalpolitiker aus allen Teilen des Landes. Ein bereits zurückgetretener Kreisvorsitzender (Bericht hierzu im Darmstädter Echo) aus dem südhessischen Kreis Darmstadt-Dieburg erwartet zahlreiche Parteiaustritte noch vor der hessischen Landtagswahl in fünf Wochen.
Eines dürfte jedoch so langsam jedem klar werden: Die Linke ist in Hessen nicht regierungsfähig, wenn sie denn überhaupt demokratischen Ansprüchen genügen soll!
Sonntag, 14. Dezember 2008
Gute Politik durch Erneuerung - Ein persönlicher Bericht
Nachdem in der Zeit der geschäftsführenden Landesregierung bereits viele entscheidende Schritte zur Umsetzung neuer Ideen und Weiterentwicklung der bisherigen Situation gemacht wurden, versprach Koch den Weg des Dialogs mit den Menschen weiterzugehen. Freuen können sich auch alle jungen Menschen, die Politik bisher eher als Alt-Herren-Beschäftigung gesehen haben. Denn mit Astrid Wallmann und Patrick Burghardt als Direktkandidaten und eine ganze Reihe weiterer Engagierter ist die Politik der Jungen Union fester Bestandteil der Erneuerung der Gesamtpartei.
Entscheidend für den politischen Erfolg ist die Waage zwischen Erfahrung und junger Kraft im Gleichgewicht zu halten. Und zwar nicht einmal im Jahr, sondern jeden Tag aufs Neue.
Vielleicht ist die Tatsache, dass die Erneuerung nicht große Medienbeachtung fand, doch positiv. Sie zeigt, dass wir nicht am Ziel sind, aber sie zeugt davon, dass wir bereits jetzt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit aller Generationen sind.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Nominierungsrede Tobias Utter
Nominierungsrede von Tobias Utter auf der Wahlkreisdelegiertenversammlung
Montag, 8. Dezember 2008
Das Wahlprogramm der CDU - Kompaktanalyse
Stabilität, Kompetenz, Vertrauen - In Zeiten wie diesen notwendig denn je.Die CDU hat gelernt! So lautet mein erster Kommentar zum Landtagswahlprogramm 2009 der CDU Hessen. Anscheinend hat man auf die berechtigte Kritik auch aus Reihen der Jungen Union gelernt. Das neue Programm ist mit 17 Seiten kompakt gestaltet, übersichtlich und gut strukturiert. Durch die bewusst schlanke aber trotzdem inhaltlich gute Struktur ist es für den "einfachen" Leser gut verständlich. Auf wenigen Seiten wird gesagt, was in den nächsten Jahren getan werden soll.
Der Grundkonsens des Programms ist von der Maxime "Wohlstand für alle Gruppen" angeleitet. Den Problemen der Zukunft muss mit aller Entschlossenheit begegnet werden. Das oberste Ziel der CDU für die kommenden Jahre ist die Sicherung und der Ausbau von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Hessen.
Eines ist klar! Die Krise lässt sich nur durch ein partnerschaftliches Miteinander aller Beteiligten lösen.
"Richtig ist, dass wir als Union Fehler gemacht gaben". Eigene Fehler einzugestehen ist ein Zeichen von Größe und in Zeiten wie diesen bemerkenswert. Die CDU kann nur das Vertrauen der Menschen wieder gewinnen, wenn sie selbstkritisch und ehrlich die Probleme in unserem Land anspricht. Das Programm ist deshalb von einigen entscheidenden Korrekturen geprägt.
Für die junge Generation in Hessen sind folgende inhaltliche Punkte besonders wichtig:
- 100.000 neue Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren geschaffen werden
- Der Frankfurter Flughafen ist zentral für die Zukunft unseres Landes, denn er sichert 10.000nde von Arbeitsplätzen und muss ausgebaut werden um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben
- Niedrige Energie- und Wasserpreise für alle Verbraucher
- Fortsetzung des Pakts für Ausbildung
- Schulvielfalt sichern - verbunden mit der grundsätzlichen Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit zwischen den Schulformen-> Bestmöglicher Bildungserfolg für alle!
- Reform von G8 in einem Konsens mit allen Beteiligten
- 2.000 zusätzliche Lehrer bis 2010
- Reduzierung der Klassengrößen
- Eigenständigkeit der Hochschulen stärken
- Die Abschaffung der Studiengebühren wird NICHT zurückgenommen
- Ausbau der hessischen Hochschulen
- Aus bau der Betreuungseinrichtungen für unter 3jährige
- Befreiung von der Kindergartengebühr
- Generationengerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften für die Zukunft
- Energiemix und Ausbau von erneuerbaren Energien
- Sicherheit und Schutz des demokratischen Rechtsstaats
Sonntag, 7. Dezember 2008
Undemokratische Methoden bei den Sozialdemokraten
Mehrere SPD-Abgeordnete berichteten der F.A.S., Kollegen hätten sie mal „wohlwollend“, mal „drängend“ aufgefordert, mit einem Handyfoto zu beweisen, dass sie bei der Ministerpräsidentenwahl, die am 4. November stattfinden sollte, ihre Stimme Andrea Ypsilanti geben.
Die Aussicht einer geheimen Abstimmung habe nicht mehr bestanden, obwohl der Landtagspräsident eigens laminierte Stimmzettel hatte drucken lassen. Diese sollten mit einem Dorn perforiert werden, um zu verhindern, dass Abgeordnete durch Markierungen als Abweichler identifiziert werden könnten.
Nach Informationen der Zeitung wurden in den vergangenen Tagen außerdem Manipulationsvorwürfe gesprochen, die in den letzten Tagen in der SPD erhoben worden seien. Bei einem Treffen des linken Arbeitskreises der Frankfurter SPD haben angeblich mehrere Jusos am Abend des 25. November während einer hitzigen Debatte beansprucht, die linke Mehrheit in Hessen, vor allem aber Ypsilantis Spitzenkandidatur im Dezember 2006 „durch die Hintertür“ durchgesetzt zu haben. Das hätten zwei Teilnehmer anschließend auf einer Ortsvereinssitzung berichtet. Deshalb habe der dortige Vorsitzende für den 9. Dezember zu einer Klärung der Vorwürfe geladen, die gegenüber der Zeitung bereits entschieden bestritten wurden.
Die Schilderung dieser Sachverhalte hat mich heute zutiefst getroffen. Wie weit ist die SPD gesunken, dass sie die vier mutigen Abgeordneten als Verräter brandmarken musste, eine geheime Wahl mit Füßen treten wollte und ein demokratisches Nominierungsverfahren sabotieren musste. Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen der hessischen Sozialdemokraten seit der Machtübernahme von Andrea Ypsilanti so alles passiert ist. Die Vorganänge lassen mich stark am Demokratieverständnis der SPD zweifeln. Fraglich ist nun noch die Rolle des Spitzenkandidaten TSG in diesem Prozess. Sollte bekannt werden, dass er auch zu den "Druckausübern" gehörte müsste er eigentlich sämtliche Ansprüche auf das Ministerpräsidentenamt niederlegen. So jemanden wollen wir nicht an der Spitze unseres Landes sehen.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Wir halten dagegen
So schnell kann es gehen. Heute Morgen kritisiere ich noch die mangelnde Kompetenz im Web 2.0 Wahlkampf und prompt hält die CDU dagegen. Auf ihrem Bundesparteitag wurde das teAM Deutschland vorgestellt. Die Ähnlichkeit mit dem wegweisenden myBO-Konzept von Barack Obama (Bericht des ZDF über myBO) ist verblüffend und für eine deutsche Politikwebseite äußerst gelungen.Das myBo sowie das teAM Deutschland Konzept setzt auf die Vernetzung zahlreicher Aktivisten untereinander um sich politisch zu organisieren. Das Web bietet zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Anhängerschaft zu informieren und zu mobilisieren aber auch Nichtmitglieder mehr für Polit
ik zu begeistern.Beispiele hierfür sind z.B. CDU TV oder auch unser Bad Vilbeler YouTube-Kanal.
"Yo isch kann"

Mit diesem Slogan titelt nun die hessische SPD.
Eigentlich war
die Montage mit dem Obama-Logo ein Gag eines Designers (Achim Schaffrinna) aus Hannover. Aber die Idee wurde zum Selbstläufer im Internet und machte Thorsten Schäfer-Gümbel, den hessischen Spitzenkandidat der SPD, unverhofft zum "Hessen-Obama". Leider muss ich zugeben, dass die SPD was das Thema Web 2.0-Wahlkampf betrifft uns einen Schritt voraus ist. Wie Obama vernezt sich auch TSG auf so genannten Social-Networking-Seiten wie Facebook. Die Frage ist nur, ob die hessische SPD damit Erfolg haben wird.Wenige Wochen vor der Hessenwahl inszeniert sich Thorsten Schäfer-Gümbel ganz nach dem Vorbild des amerikanischen Wahlsiegers. Heute.de bezeichnet das auftauchen des Logos als "cleveren Plan".

Doch ist TSG wirklich der hessiche Obama? Wohl eher nicht. Und auch die Zeitungen geben zu, dass die Kampagne zwar ein netter Gack sei und der SPD wohl eher helfe als schade aber letztendlich TSG nicht mit Obama zu vergleichen sei. Dafür fehle im einfach das nötige Charisma, das nötige Fachwissen und ein gutes Team.
Trotzdem sollten wir als JU das Thema Web 2.0 ganz oben auf unserer Agenda platzieren. Den Trend dürfen wir nicht verschlafen. Mit unserem Blog versuchen wir dagegen zu steuern.
Montag, 1. Dezember 2008
Heute ist Welt Aids Tag

Auch ihr könnt Solidarität und Toleranz gegenüber den Menschen, die mit HIV und AIDS leben im Internet zeigen, indem ihr Euch die Rote Schleife / Welt-Aids-Tag Schleife nehmt und auf Eure Webseite platziert - umsomehr User daran teilnehmen, umsomehr geben wir den Betroffenen/Infizierten das Gefühl, das sie mit dieser Krankheit nicht alleine sind !
Weitere Informationen auf unserer Homepage
Samstag, 29. November 2008
Tobias Utter ist unser Kandidat
Besonders gut konnte Tobias Utter die anwesenden Delegierten mit seiner Rede mitnehmen. Auf "Kontinuität und Vertrauen werden ein wichtig Thema im kommenden Wahlkampf sein" so Utter, in seiner Vorstellungsrede. Die CDU habe zwar in Sachen Schul- und Jugendpolitik in der Vergangenheit Fehler gemacht, doch habe die Union aus dem Wahlergebnis gelernt und die entsprechenden Schlüsse gezogen.
Tobias Utter wurde letztlich mit einem Ergebnis von über 97 Prozent nominiert. Wir wünschen ihm für den kommenden Wahlkampf alles Gute.
Donnerstag, 27. November 2008
Die Thorsten-Schäfer-Dings-Story
Politik bizarr: Die Thorsten-Schäfer-Dings-Story

SPD-Hoffnungsträger: Hessen-Obama kommt in Fahrt

Quelle: Spiegel.de
Irgendwann reicht es einmal!!!
Viele Studierende und auch meine Wenigkeit gingen gegen die Studiengebühren auf die Straßen. Tausende beteiligten sich am friedlichen Protest. Wir glaubten was bewegen zu können. Doch dann kam alles anders!
Bereits bei der dritten uniweiten Vollversammlung gesellten sich auf Bitten des AStA Redner der Antifa auf das Podium und sprachen vom Krieg gegen den Kapitalismus, von der Auflösung des Systems usw. Vermehrt gesellten sich Anhänger des Schwarzen Blocks und gewaltbereite Autonome unter die Studierenden. Ein friedlicher Protest war von da an nicht mehr möglich. Das Auftreten dieser Gruppen bedeutete auch für mich das Ende meiner Beteiligen bei den Protesten. Fortan wurden Flaschen geworfen, Container in Brand gesetzt und zahlreiche Steine geworfen. So eine Form des Protestes wurde von der breiten Masse der Studierenden entschieden abgelehnt. Der AStA jedoch sprach weiter von beispiellosen Erfolgen und ungebrochen großen Andrang bei seinen Versammlungen. Ich weiß nicht ob sie nicht zählen konnten oder einfach nur schlecht sahen aber in Folge der Radikalisierung beteiligten sich von ehemals 10.000 Demonstranten nun mehr keine 500 an der Protesten. Ich weiß nicht ob der Schachzug, sich mit Autonomen und Linken zu verbünden sehr schlau gewesen ist. Kein Wunder, dass die Wahlbeteiligung bei den STUPA-Wahlen immer weiter sinkt. Wir haben strukturell keine linke Mehrheit an der Uni und in der Zukunft wird das deutlicher werden.
Und das ist sehr schade. Denn eigentlich erfüllt der Allgeime Studierendenausschuss wichtige Aufgaben an der Universität und könnte ein großer Dienstleister für die Belange der Studierenden sein. Zu nennen sind hier eindeutig die Beratungsangebote oder die Verhandlungen um das Semesterticket.
Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich gerade jetzt etwas über den AStA
an der Uni in Frankfurt schreibe.Mit Flyeren und auf seiner Internetseite wurde auf die am 26. November anstehende Vollversammlung aufmerksam gemacht. Das Motto lautete: "We Can Do It Again".
Der Grund für die Versammlung war nach eigenem Bekunden folgende Situation: "Am 3.11.08 wurde bekannt, dass vier Abgeordnete der geplanten Regierungsbildung unter Andrea Ypsilanti nicht zustimmen werden. Die Folge dieser Entscheidung sind ein Scheitern der geplanten neuen Regierung und Neuwahlen im Januar 2009. Was hat das für Konsequenzen für mich als Studi?" (Link zum Volltext)
In meinen Augen hat sich der AStA längst von seinen ureigenen Aufgaben entfernt und bertreibt nur noch Wahlkampf für die linken Kräfte in unserer Republik. Ein solches Verhalten ist angesichts der Kernaufgaben des AStA, der Vertretung studentischer Interessen, aufs schärfste zu kritisieren.
Leider blieb es nicht bei friedlichen Protesten.
Seit diesem Semester sind weite Teile des neuen Campus Westend and die Studierenden übergeben worden. Wir haben schöne neue Gebäude, moderne Technik usw. Wie bei jeder anderen Universität sollte der neue Campus fortan an Ort der Kommunikation, der Aufklärung, Toleranz und Interdisziplinarität sein. Doch leider war die Realität am Mittwoch sehr weit von diesem Ideal entfern!
Die Versammlung hat wieder einmal gezeigt, dass es eine Vielzahl von Ignoranten gibt, denen die Grundregeln des sozialen und fairen Umgangs miteinanders an der Universität nicht akzeptieren. Die Meinung anders Denkender ist in deren Augen grundsätzlich falsch. Stets geht es darum, anderen Studierenden ihre Meinung aufdrücken zu müssen.
Wer Toleranz fodert sollte selber nicht intolerant sein!
Die Schilderung der nachfolgenden Ereignisse sind dem pflasterstrand-Blog (Artikel) entnommen:
Das Ende der Geschichte: Polizei und Feuerwehr rückten an. Die Versammlung löste sich auf, die Revolution fand wieder einmal nicht statt. Der Mob zog weiter Richtung City und machte dort von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Aber die Art und Weise wie manche dieses Recht missbrauchen, ist völlig indiskutabel. Künftig sollte man die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften genauso respektieren und in Ruhe lassen wie alle anderen auch. Finanzkrise hin oder her. Fazit: Die Goethe-Uni Frankfurt ist nach wie vor eine große Baustelle - von außen wie von innen. Und sie wird nicht dadurch schöner, dass man sie durch Aktionen wie die heutige zerstört. Ein trauriger Tag für den Campus Westend und die Uni."
Diesem Fazit kann ich mich besten Gewissens anschließen.
Bilder von den Verwüstungen gibt es hier:
Mittwoch, 26. November 2008
"Ja, Tschuldigung. So ganz einfach ist es nunmal nicht!"...
Auch wenn ich kein großer Fan von Studio Friedmann bin, so muss ich doch sagen dass das Interview mit Thorsten Schäfer-Gümbel wirklich unterhaltsam war. Man muss ihm schon zugestehen dass er wenigstens versucht sich den Fragen zum Wahlbetrug und zu den Abweichlern zu stellen. Nur leider bleibt es irgendwie beim Versuch, und wirklich souverän wirkt der angehende Oppositionist bei weitem nicht. Der Spitzenkanidat vermittelt viel mehr das Gefühl, dass er und die SPD primär damit beschäftigt sind, sich die Wunden zu lecken.
Ob es richtig war, gleich nach der Ernennung zum Spitzenkanidaten zu Friedmann in die Sendung zu gehen, darf hier bezweifelt werden. Der gute Herr Schäfer-Gümbel hat sich bei seiner Talk-Show Wahl selbst ziemlich überschätzt. Aber diese Selbstüberschätzung scheint wohl eine neue Voraussetzung für Führungspositionen in der Hessischen SPD zu sein. Und, was das angeht tritt Schäfer-Gümbel schließlich in sehr große Fußstapfen.
Wer es noch nicht gesehen hat, kann auch auf N24.de in der Mediathek das ganze Interview ansehen.
Dienstag, 25. November 2008
Utter spricht über Landespolitik
Der ehemalige Landtagsabgeordnete Tobias Utter berichtet über den kommenden Landtagswahlkampf und wird sich auch den Fragen der versammelten Mitglieder stellen. Die JU Bad Vilbel wird die Gelegenheit nutzen sich aktiv in die Debatte wie der Wahlkampf gestaltet werden soll beteiligen.
Nicht desto trotz laufen bei uns eigene Vorbereitungen auf den kommenden Wahlkampf. Wir werden ein eigenes Werbemittel speziell für die junge Generation gestalten und deutlich offensiver in der Öffentlichkeit für die Belange der Jugendlichen und jungen Erwachsenen werben.
Samstag, 22. November 2008
Bericht aus den vergangenen Tagen
Viele Jugendliche und junge Erwachsene drückten in zahlreichen Gesprächen ihren Unmut über das Verhalten der hessischen SPD aus. Sie bekräftigten uns einen engagierten Wahlkampf für die Zukunft Hessens zu führen und dabei besonders die Belange ihrer Generation in den Mittelpunkt zu rücken. Dabei standen die Themen Bildung, Ausbildung und Wirtschaft ganz oben auf der Liste.
Was gibt es neues?
Auf der gestrigen Wahlkreisdelegiertenversammlung der CDU Wetterau wurde die Kreisvorsitzende Lucia Puttrich zur Kandidatin für die kommende Bundestagswahl im Spetember 2009 gewählt. Mit über 93 Prozent erhielt sie ein überzeugendes Ergebnis. Bereits nach Bekanntwerden ihrer Kandidatur vermeldete die Wetterauer JU ihre Unterstützung im kommenden Wahlkampf und auch die Unterstützung für ihre Bewerbung als Kandidatin.
Donnerstag, 20. November 2008
Mittwoch, 19. November 2008
Landgrebe ist Kandidat der SPD

Der Vorsitzende der Bad Vilbeler SPD Udo Landgrebe will laut Wetterauer Zeitung (Online-Ausgabe vom 19.11.08) für die Sozialdemokraten in den Wiesbadener Landtag einziehen.
Der Vilbeler Ortsvereinsvorsitzende ist damit Nachfolger von Jürgen Walter, einem der vier mutigen Abgeordneten aus der SPD-Fraktion, die die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin verhinderten.
Aber sind wir mal ehrlich, besonders gut sind die Ausgangsvoraussetzungen für Herrn Landgrebe eigentlich nicht. Im letzten Wahlkampf, und ich kann mich noch sehr genau an die Gespräche vor den Infoständen erinnern, warb Herr Landgrebe engagiert für Jürgen Walter, seinen politischen wie persönlichen Freund. Und auch wie alle anderen SPD-Mitgliedern versicherte er, es werde keine Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke geben.
Nun hat sich die Situation bekannter Maßen deutlich verändert. Die SPD hat ihr Wort gebrochen, keiner will mehr was von Walter, Everts, Tesch und Metzger wissen, denen man jetzt parteischädigendes Verhalten oder noch viel schlimmer noch eine falsche Moral vorwirft. Herr Landgrebe stellt sich in eine lange Reihe von SPD-Funktionären, die sich plötzlich an nichts mehr erinnern wollen- oder können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der politisch interessierte Bürger ein ziemlich gutes Gedächtnis hat und nicht noch einmal auf falsche Versprechungen herein fallen wird.
Wir in Bad Vilbel werden einen spannenden und mit Sicherheit interessanten Wahlkampf direkt vor unserer Tür erleben. Ich hoffe, dass sich am Ende die Vernunft durchsetzen wird und Tobias wieder mit einem ausgezeichnet Ergebnis in den Landtag einzieht.
Montag, 17. November 2008
Tobias Utter nominiert!

Der Vorstand des CDU Stadtverbandes Bad Vilbel hat in seiner letzten Sitzung den 46-jährigen Landtagsabgeordneten Tobias Utter als Kandidat für die Landtagswahl am 18. Januar nominiert. „Die CDU Bad Vilbel schlägt dem Kreisverband Wetterau vor, erneut mit Tobias Utter in den bevorstehenden Wahlkampf zu ziehen. Bereits im vergangenen Jahr war es ihm, trotz eines schlechten Gesamtergebnisses für die CDU gelungen, den Wahlkreis 25 souverän direkt zu gewinnen. Er hat für den erneuten Wahlgang die volle Unterstützung seines Heimatverbandes Bad Vilbel“, erklärte die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Alexandra Kunkel-Wolf nach der Vorstandssitzung. Die Delegierten der CDU für den Wahlkreis 25 (Wetterau Süd) werden am 27. November in Friedberg-Bruchenbrücken den Kandidaten für die nächste Landtagswahl wählen.
Auch die Junge Union wird Tobias Utter im kommenden Wahlkampf aktiv unterstützen. Auf unserer letzten Vorstandssitzung wurde engagiert über eine eigene Wahlkampfstrategie diskutiert. Die JU Bad Vilbel wird mit einer eigenen Kampagne versuchen Jugendliche und junge Erwachsene für die CDU zu gewinnen, damit es in unserem Land positiv voran gehen kann. Ihr entscheidet am 18. Januar über das Schicksal Hessens!
Donnerstag, 13. November 2008
Mittwoch, 12. November 2008
Alles wird konkreter
Koch: "Infrastrukturprojekte werden im Mittelpunkt des Wahlkampfes stehen"
Die CDU hat anscheinend aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Wir brauchen uns als Union nicht vor den wirtschaftlichen Daten in Hessen zu verstecken, sondern können sie offensiv im Wahlkampf einsetzten. Kein anderes Land hat eine solche wirtschaftliche Leistungskraft wie Hessen, kein anderes Bundesland zahlt so viele Milliarden in den Länderfinazausgleich und kein anderes Land hat die einmalige Chance, mit nur einem Infrastrukturprojekt 70.000 neue Arbeitsplätze auf einen Schlag zu schaffen. Der Flughafenausbau ist auch für uns in der Jungen Union ein zentrales Thema, denn nur ein zügiger Ausbau sichert viele Tausend Arbeitsplätze und die Rolle Frankfurts als Drekkreuz in Europa.Bereits heute Abend wird der Wetterauer Kreisvorstand eine Strategie für den kommenden Wahlkampf beschließen. Wir wollen es schaffen, bei dieser Wahl deutlich mehr Jugendliche und junge Erwachsene dazu zu bringen, die CDU zu wählen und damit die Zukunft Hessens zu sichern. Ihr könnt euch auf viele spannende und informative Aktionen und Veranstaltungen freuen.
Montag, 10. November 2008
Mister X statt Y
Zunächst einmal muss man der SPD gratulieren, dass sie nicht so beschränkt war, Lygilanti noch einmal ins Rennen zu schicken. Aber auch dem desegnierten Spitzenkandidaten Gümbel haftet der Markel des Wortbruchs an. Ganz offen bekannte er sich in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau zum Wortbruch. Er schließt auch für die Zukunft eine Zusammenarbeit mit den Linken nicht aus (Quelle: FR). Diese C-Kandidatenlösung soll den Wähler wieder einmal über den begangenen Wortbruch hinwegtäuschen. Mit Blick auf den neuen SPD-Spitzenkandidaten für die Neuwahl Anfang 2009, Thorsten Schäfer-Gümbel, sagte auch Koch zu "Spiegel online": "Da, wo Schäfer-Gümbel draufsteht, ist nach wie vor Ypsilanti drin." Andrea Ypsilanti bleibe Landes- und Fraktionsvorsitzende der Hessen-SPD und habe nach wie vor alle Zügel in der Hand". Doch ziemlich sicher werden sich die Hessen diesmal nichts aufs Glatteis führen lassen. Besonders die Nordhessen werden genau überlegen, bei welcher Partei sie dieses Mal ihr Kreuz machen, denn für den Machthunger Lygilantis wurden sämtliche Infrastrukturprojekte in Hessen gestrichen, und das in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
Bleibt abzuwarten, wie sich Mister X im Wahlkampf der Öffentlichkeit präsentiert. Der Heilsbringer wird er sicher nicht werden.
Sonntag, 9. November 2008
Erster Infostand
Am gestrigen Samstag beteiligten wir uns an der vermutlich ersten Wahlkampfaktion im gesamten Stadtgebiet. Am Zentralparkplatz befragten wir Vilbeler Bürgerinnen und Bürger ob sie für Neuwahlen seien. Die überwiegende Mehrzahl sprach sich für Neuwahlen aus. Lediglich eine Person stimmte dagegen. Herr Hörnis sorgte mit seiner Mikrofonanlage für die nötige Aufmerksamkeit bei den Passanten. Tobias Utter führte viele Gespräche und hob besonders die Gefahr für den Wirtschaftsstandort Wetterau hervor, sollte eine mögliche rot-rot-grüne Landesregierung den Ausbau des Frankfurter Flughafens blockieren.
Samstag, 8. November 2008
Der Wahlkampf-Blog geht online
Viel Spaß beim lesen
Sebastian